Maiwald Pressearbeit

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maiwald PR · Christina Maiwald · Moorbekring 36 a · 22359 Hamburg
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  Landhaus Kemper im Harz: Kunst und Kultur auf dem Lande
In: verde 3 2/2002
Frau Dorothee Kemper führt dort seit sieben Jahren das Landhotel Kemper mit Liebe zum Detail. Baubiologische Aspekte und umweltverträglicher Tourismus sind für die engagierte Hotelbesitzerin von besonderer Bedeutung.

Das kleine, feine Nichtraucherhotel in der Nähe von Clausthal-Zellerfeld hat 30 Betten, ein nahegelegenes Gästehaus bietet weiteren 30 Besuchern Platz. Im Sommer laden 68 umliegende Seen zum Baden ein. Der einige Kilometer entfernte Nationalpark kann mit einem Ranger erkundet werden. Sommerrodelbahnen, Aktiv-Schwimmbäder und schöne umliegende Städte bietet Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge. Im Winter wird gerodelt und Skilanglauf betrieben.
    Südliches Flair mit kreativem Umfeld

Als Dorothee Kemper das Hotel, eine ehemalige Brauerei, Baujahr 1850, vor sieben Jahren erwarb, waren die Zimmer im Stil der 70 Jahre mit viel Plastik ausgestattet. Nach einem umfassenden Umbau überrascht das Gebäude nun mit hübschen, kreativen Details, verwunschenen Ecken zum Zurückziehen und einer anregenden Farbenvielfalt. Die Zimmer, mit verschiedenfarbig lasierten Wänden strahlen ein südliches Ambiente aus, und sind bewusst ohne Telefon und TV ausgestattet. Der 7000m² große verwunschene Garten, mit Kräutergarten, versorgt die vorzügliche Küche des Hotels, der Kompost der Küche wiederum reichert die Beete an.

Dem Konzept des Qualitätszeichens "Viabono" für einen umweltverträglichen Tourismus, stimmt Frau Kemper voll zu: "Durch die Holzfußböden, die natürlichen Wände, die Dämmung des Hauses, die Zentralheizung mit Außentemperaturfühler, die Lichtmelder und die Mülltrennung werden wir den Kriterien von Viabono, die auch meine Kriterien sind, gerecht". Als nächstes soll nun auch noch eine Wasserquelle im Garten reaktiviert werden.

Das Gästehaus am Fluss Innerste ist eher für Familien oder Gruppen gedacht, die sich in der großen, modernen Küche selbst versorgen. Im Rahmen des Regenbogen-Projektes, bei dem das kindgerechte theoretische Wissen und das Erleben in der Harzer Natur im Vordergrund stehen, wurde eine alte, vor dem Gästehaus befindliche Wassertretstelle auf Eichenbalken renaturiert.

Die Seminarräume des Hotels, und das Gästehaus werden gern z.B. für Management-Kurse genutzt. "Meine Seminarteilnehmer werden hier wie in einer anderen Welt empfangen. Ein malerischer Garten, liebevoll eingerichtete Zimmer und eine vorzügliche Küche haben dieses Landhaus zu unserem Stammhaus gemacht", sagt Bernd-Wolfgang Lubbers, Geschäftsführer einer Unternehmensberatung.

Dorothee Kemper, die Gastgeberin

Die 52-jährige, deren Eltern ein Hotel in Kappeln betrieben haben, sagt: "Gastgeberin zu sein ist sehr befriedigend, da ich in der schönsten Zeit des Jahres, dem Urlaub, für die Besucher da bin". Vor zwölf Jahren betreute sie ein EU-Projekt zum Thema Tourismus in Bayern. Die Freude an "natürlich gewachsenen Produkten" nahm sie zum Anlass, auf ihrem Hof einen Naturkostladen aufzubauen. Für sie wurde selbstverständlich und unterstützenswert, dass die Tiere auf Stroh gehalten werden und nur Wurst ohne Nitritpökelsalz produziert wird.

Die Überzeugung, das Bio erste Wahl ist, teilt auch ihr sechsköpfiges Mitarbeiterteam. Kennzeichnend für alle ist eine positive Haltung zum Dienstleistungsgewerbe. Frau Kempers Überzeugung, Verantwortung für viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens übernehmen zu müssen, wird deutlich in der Tatsache, dass sie eine Sondergenehmigung erhielt, um Hotelfachleute ausbilden zu können.

Essen und Geniessen

Das Frühstücksbuffet besteht aus einer Müsli-, Obst und Käseauswahl. Die Wurstwaren, z.B. Harzer Rehschinken und Wildschweinsalami, stammen direkt von Bauernhöfen und örtlichen Fachgeschäften mit Bio-Zertifikat. Weitere kleine Köstlichkeiten sind: gefüllte Avocados, Roquefortbirnen oder Kohlrabi-Carpaccio mit Cheddar.

Das Abendessen wird immer mit frischen Salaten und einem frisch zubereitetem Hauptgericht sowie Dessert oder Käse serviert. Dorothee Kemper praktiziert das "Cross-Over" Kochen, d.h. "es wird regionale Küche gekocht mit Anklängen aus der Welt der Aromen". Ihr Küchenchef Satith Trai-Ukos bereitet die Gerichte fast ausschließlich im Wok zu, z. B. gebratenen Fenchel mit Salbei an Grappa. Die ökologischen Produkte bezieht das Landhaus Kemper von regionalen Händlern.

Hier ist immer was los

Durch Dorothee Kempers Biografie zieht sich die Kunst wie ein roter Faden. Aus allen Städten und Ländern in denen sie lebte, bringt sie Ideen mit, die sie nun auf dem Lande verwirklichen kann: In der Galerie Primavera, eine ehemalige Scheune, glänzen die Wände von wasserblau bis goldorange. Die Galeristin wünscht sich für ihre Gäste, dass sich das Farbempfinden sensibilisiert. Hier fanden auch schon verschiedene Events und Workshops statt. Das Landhaus Kemper ist die Außenstelle des Instituts zur Förderung musikalisch hochbegabter Kinder der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Daher wird fünfmal jährlich für eine Woche das Haus belagert, um gemeinsam zu musizieren. Regelmäßig finden Koch-Events statt, im August das "Festival der Sinne": Kochen mit Augen, Ohren und Nase.

Neu ist das Projekt "Regenbogenland Buntenbock", durch das Kinder spielerisch die Natur erfahren, mit Naturmaterialien arbeiten, Kletter- und Wasserwelten entdecken und an Kochkursen teilnehmen können. Eine zusätzliche Attraktion also für Eltern mit Kindern. Zur Zeit arbeitet Dorothee Kemper noch an einem Frauennetzwerk und plant ein alternatives Wohnprojekt für Senioren. Tragen Sie sich doch auch mal in das alte Soll und Haben Gästebuch ein.

Landhaus Kemper, An der Trift 19, 38678 Clausthal-Zellerfeld (OT Buntenbock)
Telefon 053 23/ 17 74, Telefax 053 23/ 45 29
www.landhaus-kemper.de

Ch. Maiwald